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KunstReisen - StädteReisen


KunstReisen 2017 / Vorschau 2018

 

Frühjahr 2018 (Mittwoch-Samstag, 25.-28. April 18)
Potsdam: Schlösser, Gärten, Seen
Kunstreise mit Regine Lötzsch M.A.
(Nähere Angaben folgen)

€* ca. 000 / 000 im DZ, EZZ  – zzgl. Eintritte, ...
 

 

Mittwoch-Samstag, evtl. Frühjahr/Herbst 18 bzw. Frühjahr 19
Nürnberg: Stadt, Museen, Gedenkstätte Reichsparteitag
Kunstreise mit Horst Ahlheit und N.N.

Stadt, Museen, Gedenkstätte Reichsparteitagsgelände.

€* ca. 000 / 000 im DZ, EZZ  – zzgl. Eintritte, ...
 

 

Verschoben auf Herbst 2018 (ca. Mi-Sa, 24.-27. Okt. 18)
Elsaß: Straßburg, Colmar
Kunstreise mit Dr. Ilina Fach

Straßburg ist eine Stadt mit antiken Wurzeln, die eine Sonderstellung genoss, da sie als Grenzstadt einerseits an der Ill, einem Nebenfluss
des Rhein, liegt und eine intakte Fortifikation besitzt, andererseits im Verlauf der Jahrhunderte mehr Toleranz gegenüber Andersdenkenden bewahrte, als andere Städte in Deutschland oder Frankreich zur
selben Zeit. In der Stadt waren aufgeklärte Humanisten, Theologen
und Juristen, die nicht ohne weiteres die Ketzereiurteile bestätigten, wenn sie angefragt waren. Hier fanden Magistrat und Prediger sich bereit, die Reformation durchzusetzen, Capito und Bucer duldeten
aber auch viele Täufer, aus Frankreich geflohene Glaubensflüchtlinge und Juden. Diese Haltung war jedoch nicht immer durchgängig. Als 1525 die Bauern auch hier von der Herrschaft geschlagen wurden, wurden die Täufer vertrieben. Die katholische Kirche erkämpfte sich ihre Position zum Teil zurück.
Im Zuge der Aneignung Straßburgs im Gefolge der Französischen Revolution konnte die Stadt mit ihrem allgemeinen, gleichen Wahlrecht Sonderrechte genießen, die im zentralistischen Frankreich nicht akzeptiert wurden.
Im 19. Jh. nahmen die Preußen die Stadt nach den deutsch-franzö-
sischen Kriegen ein. Die Kriegsschäden wurden beseitigt, soweit nicht unwiederbringliche Kulturgüter zerstört waren (Hortus deliciarum) und die Bibliothek wurde mit Büchern und Incunabeln aus anderen deutschen Bibliotheken entschädigt. Neben der Berliner wurde die Straßburger zur wichtigsten Bibliothek ausgebaut.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde die Stadt nach ein paar Tagen Räte-
republik wieder französisch und im 2. Weltkrieg wieder deutsch.
Nach 1945 gab es Bestrebungen zur Autonomie der Elsass-Region,
sie kam aber, veranlasst durch die Alliierten, an Frankreich.
Nach 1950 kamen im Zuge der Aussöhnungspolitik mit Frankreich viele europäische und internationale Institutionen dorthin. Trotz der Bombardierung selbst des Münsters durch die Alliierten Streitkräfte im 2.Weltkrieg sind in der Kernstadt viele Gebäude erhalten geblieben. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Museen und neben katholischen auch evangelische Kirchen, 36 Moscheen und den größten Friedhof Frankreichs für Muslime, sowie eine wiederaufgebaute Synagoge,
die während der Nazizeit von der Hitlerjugend in Brand gesetzt wurde. Straßburg, eine Grenzstadt mit antiken Wurzeln am Nebenfluss
des Rhein, mit intakter Fortifikation, zur Zeit der Reformation
toleranter gegenüber Täufern, Juden und Hugenotten, genoss
während der Französischen Revolution das allgemeine und gleiche Wahlrecht als Sonderrecht. Gutenberg gründete hier seine erste Druckerei.
Straßburgs Bibliothek wurde von deutschen Truppen im deutsch-
französischen Krieg beschädigt, danach zur größten Bibliothek
neben jener in Berlin aufgebaut.
Die Stadt wird nach dem Ersten Weltkrieg französisch, im Zweiten Weltkrieg deutsch, von Alliierten bombardiert, nach 1945 franzö-
sisch mit internationalen Institutionen.
Stadt, Europa-Architektur (Parlament, arte-Sender),
das Münster; Elsaß: Colmar mit Grünewald-Altar.

€* ca. 300 / 325 im DZ, EZZ  – zzgl. Eintritte, ...
 

 

Montag-Sonntag, 24.-30. September 2018 (bzw. 1 Wo später) 
Kunstreise Dieulefit (Drome / Provence)
und Lyon mit Paul-Martin Lied
Hin/zurück mit Bahn (Gruppe), IC/TGV, RE -
4x Ü in Dieulefit, 2x in Lyon
€* ca. 700 im DZ, EZZ ca. 145  – zzgl. Eintritte, Nahverkehr

Programm:
Montag, 24. September – Hinreise
08.00 Uhr Abfahrt Frankfurt Hbf, mit Umsteigen, 17.59 Uhr Ankunft Montelimar, mit Bus nach Dieulefit;
gemeinsames Abendessen.
Dienstag, 25. September – Kennenlernen von Dieulefit
Vormittags: Kennenlernen mit Führung in der Altstadt ‚La Viale‘, Besichtigung des ‚Temple‘ und der Kirchen St. Roche und St. Pierre.
Empfang durch die Bürgermeisterin.
Nachmittags: Der Rettungswiderstand
Spaziergang auf dem über der Stadt gelegenen Hochplateau zur Ecole Beauvallon. Dort wurden während des zweiten Weltkriegs jüdische und nichtjüdische bedrohte Kinder von einer Schulleiterin versteckt. Hier ist auch der Ausgangspunkt eines geführten Rundgangs auf dem ‚Weg der geflüchteten Künstler‘. Es werden hier Originalorte besucht, wo die während des zweiten Weltkriegs in Dieulefit versteckten Künstler malten. Einige Fotos der Bilder von Claire Bertrand, Willy Eisenschitz, Etienne Martin und Wols sind vor Ort auf Staffeleien ausgestellt.
Danach Spaziergang zurück nach Dieulefit.
Mittwoch, 26. September – Die Stadt der Töpferei
Vormittags: Dieulefit und die Töpferei – Besuch des Centre Ceramique, evtl. noch Besuch einer Töpferei.
Nachmittags: Wanderung in der Gegend von Dieulefit.
Donnerstag, 27. September – Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser
Wir wandern von Dieulefit in das wenige Kilometer entfernte Poet Laval, auf einem Wanderweg der der Route der protestantischen Glaubensflüchtlinge folgt (wir laufen in entgegengesetzter Richtung).
Er beginnt in Poet Laval und führt auch durch unsere Gegend u.a.
von Neu-Isenburg über Frankfurt, Braunfels, Marburg nach Bad Karlshafen, wo er endet.
Beinahe die gesamte Bevölkerung Poet-Lavals war zur Zeit der Hugenottenverfolgung geflohen. Im besonders schönen Dorf haben
sich mittlerweile viele Künstler niedergelassen und es gibt ein Museum, das die Geschichte der Hugenotten aufzeigt.
Rückweg mit dem Bus oder zu Fuß auf einer anderen Route.
Freitag, 28. September – Lyon
Mit Bus von Dieulefit nach Lyon, Ankunft gegen Mittag;
gemeinsamer Gang an einen zentralen Platz der Innenstadt, Mittagspause, danach geführte Stadtbesichtigung.
Samstag, 29. September – Lyon
Besichtigungen in Lyon.
Sonntag, 30. September – Rückreise
09.30 Uhr Abfahrt direkter Zug, Ankunft 15.58 Uhr in Frankfurt.

Blick in die Landschaft der Provence - Foto: Lied

 

 

Samstag-Dienstag, Frühjahr 2019 (z.B. April)
Benelux 7: Maastricht, Liège
Kunstreise mit Paul-Martin Lied
Ein weiteres Dreiländereck mit vielfältiger europäischer Geschichte: Das Reiseziel sollen Maastricht und Lüttich sein.
Beide Städte erblickten unter den  Römer das Licht der Geschichts-
schreibung. Es verbindet sie die Maas, beide sind katholische Bischofsitze aber es trennt sie Sprache und Kultur.
Liege ist französischsprachig, eine Kohlestadt und ein bisschen Staub hängt noch immer über ihr, während sich Maastricht sichtbar von der Keramikindustriestadt zu einer Universitäts- und Verwaltungsstadt  gewandelt hat.
In Maastricht stehen die Altstadt mit vielen bedeutenden Kirchen,
aber auch umgenutzt als Buchladen und Hotel und ein moderner Stadtteil zur Besichtigung. Die Kunstfreunde kommen im Bonne-
fanten Museum auf ihre Kosten.
Liège bietet ein eher französisches Stadtbild mit begehenswerten Altstadtstraßen und einem städtebaulichen Loch, jetzt Platz, wo
einst die Kathedrale St. Lambert stand.
Eigentlich nicht weit von Frankfurt entfernt sind zwei kleine unterschiedliche Welten zu entdecken.
 €* ca. 320 / 345 im DZ, EZZ – zzgl. Eintritte, ...

 

evtl. Herbst 2019 (ca. 5 Tage)
Paris: der Osten
Kunstreise mit Horst Ahlheit und N.N.
€* ca. 000 / 000 im DZ, EZZ  – zzgl. Eintritte, ... 

 

Mittwoch-Samstag, Termin offen
Freiburg mit Stadtteil Vauban,
evtl. mit Breisach, Neuf Brisach und Colmar
Kunstreise mit Dr. Ilina Fach
Freiburg und Thema ”Geschichte und Solarenergie“:
mit Umweltamt zum Bau- und Verkehrskonzept, Stadtführung
und Zinnmuseum (bad. Revolution von 1848),
Stadtteil Vauban mit Vortrag Bewohner.
Breisach und Neuf Brisach vom frz. Festungsbauer Vauban, die zum Weltkulturerbe mit 7-8 Orten in Frankreich zählen.
€* ca. 000 / 000 im DZ, EZZ  – zzgl. Eintritte, ...

 

Bisher haben wir folgende Kunstreisen durchgeführt:

Ruhrgebiet 1-4 (2000-2003), Dessau, Wörlitz (2000),
Quedlinburg, Magdeburg – Ausst. Otto d.Gr. (2001),
Berlin: alte und neue Mitte (2002),
Stuttgart (2002), Düsseldorf (2002),
Erfurt, Weimar, Jena (2003), München (2003),
Dresden, Moritzburg, Pillnitz (2004),
Trier – Ausst. Konstantin d.Gr. (2007),
Eisenach, Erfurt – Ausst. Hl. Elisabeth (2007),
Amsterdam / NL 1 (2009), Dessau, Wörlitz 2 (2009),
Haltern, Kalkriese, Detmold – Ausst. 2000 J. Varusschlacht – sowie Xanten (Römer) und Osnabrück (2009),
Leipzig (2010), Dresden 2 mit Hellerau (2011),
Rotterdam / NL 2 (2011), Brüssel (2012),
Chemnitz, Annaberg (2013), Den Haag, Delft / NL 3 (2013),
Luxemburg (2014), Utrecht, Hilversum, Amsterdam / NL 4 (2015), Leipzig, Torgau (2015);
Lörrach, Basel (2016), Bremen, Bremerhaven, Worpswede (2016),
Dieulefit, Lyon (2016), München (2016) -
in 17 Jahren = 30 KR (2000-2016)
Planung: Potsdam (2018), Dieulefit, Lyon (2018),
Straßburg, Colmar (2018), Maastricht, Liege (2019)

 

StadtLandKunst - Frankfurt

StadtLandKunst betreibt kulturelle Bildung in vielfältiger Weise,
durch Veranstaltungen bis zu ganzen Tagen bei KunstTagen und mehrtägig bei KunstReisen.

*) Die mehrtägigen Kunstreisen finden in der Regel erst ab 8-10 Anmeldungen statt. Sie erhalten genauere Unterlagen, mit der Anzahlung wird die Anmeldung gültig. Übernachtungen im DZ, EZ auf Anfrage. Gruppenreisen, auch Einzelanfahrt; keine Pauschalreise.
Preise jew. für Mitglieder / Nichtmitglieder. Durch Bahn/Übernachtungen kann sich der Endpreis etwas verändern. Nachmeldung evtl. mit Aufschlag. – Änderungen vorbehalten

StadtLandKunst -
Frankfurt
KunstReisen
in Deutschland und
im Ausland

Straßburg

Geplant ist ein Stadtspaziergang mit einem Gästeführer Straßburgs, ein Besuch der Kathedrale und einer protestantischen Kirche. Denn ein Hauptaugenmerk wird dieses Mal auf die Auseinandersetzung um die Reformation und die ihr anhängenden Protagonisten und auf deren Wohnungen gelegt. Darüber hinaus sehen wir die Druckerei Gutenbergs, durch die sowohl die Flugschriften der Bauernkriege, als auch die Bibel
und andere Erzeugnisse der Theologen Verbreitung finden konnten. Ein Museum, in dem die Erzeugnisse von Künstlern
des Mittelalters und der Renaissance zu sehen sind, um an
deren Zeugnissen den Wandel zu studieren.
Alternativ kann das moderne Museum besucht werden.

3 Übernachtungen in Straßburg, Besuch von Colmar
Mittwoch: Bahnfahrt von Frankfurt nach Straßburg,
Hotelbezug und Pause,
nachm. Stadtführung; gemeinsames Abendessen.

Donnerstag: Münster; Führung um und im Münster;
Mittagspause, Besuch eines der Museen; Abendessen,
danach Bummel durch die Straßburger Altstadt

Freitag: Fahrt nach Colmar, Stadtspaziergang in der Altstadt von Colmar, Mittagspause, Museumsbesuch  Erläuterung des “Isenheimer Altars”, Rückfahrt nach Straßburg

Samstag: Besuch des Senders Arte oder
des Internationalen Gerichtshofs oder zur freien Verfügung,
Rückfahrt von Straßburg nach Frankfurt

Altstadt von Dieulefit - Foto: Lied

Dieulefit – ein besonderer Ort in der Provence
Von Montelimar im Rhonetal kann man ebenen Weges nach Osten dem Flüsschen Jabron folgen und gelangt in das romantische Städt-
chen Dieulefit, wo sich die Straßen verzweigen, mehr oder weniger ansteigen und über Bergrücken in Nachbartäler führen. Die Stadt, eingebettet in eine grandiose Landschaft mit viel Wald und Bergen, bezaubert. Nicht umsonst heißt sie Dieulefit – von Gott gemacht.
Der Ort gliedert sich in 3 Teile: eine enge steinerne malerische innere Altstadt, einen jüngeren langgezogenen Altstadtteil parallel des Bachs und ein großes Gebiet locker in die Landschaft gestreuter Häuser.
An einem zentralen Platz findet sich ein Temple, eine protestantische Kirche, die von der Zeit zeugt, dass von hier viele Hugenotten nach Deutschland und nicht zuletzt nach Hessen zogen. Von Anfang des
20 Jh. sind Hotels und Heime erhalten, einer Periode, in der Dieulefit nach deutschen Begriffen ein Luftkurort war. Der Blick auf die Gebäude heute lässt erkennen, dass diese Zeit vorbei ist.
Als Selbstverständlichkeit, von der noch jetzt nicht viel Aufhebens gemacht wird, empfand es die Bevölkerung von Dieulefit, Verfolgte während der Besetzung Frankreichs aufzunehmen. Dieulefit gehörte
zum von Vichy aus regierten Teil Frankreichs. Den Naziterror über-
standen dort viele jüdische Kinder, deutsch-jüdische Familien und
auch viele verfolgte Künstler wie der deutsche Maler und Fotograf Wols (Alfred OttoWolfgang Schulze), Ernst Walsken und der österreichisch-jüdische Maler Willi Eisenschitz.
Heute unübersehbar ist Dieulefit ein Töpfer-Zentrum. Es gibt sehr
viele Töpfer unterschiedlichster Stilrichtung und Technik und ein Töpfermuseum.
Dieulefit wird von einer Bürgermeisterin regiert, die hervorragend deutsch spricht, da sie als Schülerin am Schüleraustausch mit Lich,
der deutschen Partnerstadt, teilgenommen hat.
Die Exkursion nach Dieulefit wird eine Kombination von Orts-
besichtigungen, kleinen Wanderungen und Besuchen bei Töpfern, Künstlern und kleiner Museen sein.

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