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StädteReisen - H.Ahlheit, SLK-Reisen


KunstReisen 2020

Mittwoch-Samstag, 7.-10. Oktober 2020
StraĂźburg und Colmar
Kunstreise mit Dr. Ilina Fach und Horst Ahlheit

€* ca. 300 im DZ, EZZ ca. 00 – zzgl. Bahn (70-90)   

StraĂźburg ist eine Stadt mit antiken Wurzeln, die eine Sonderstellung genoss, da sie als Grenzstadt einerseits an der Ill, einem Nebenfluss des Rhein, liegt und eine intakte Fortifikation besitzt, andererseits im Verlauf  der Jahrhunderte mehr Toleranz gegenĂĽber Anders-
denkenden bewahrte, als andere Städte in Deutschland oder Frankreich zur selben Zeit.
Gutenberg grĂĽndete hier seine erste Druckerei, die fĂĽr die Refor-
mation enorm wichtig werden sollte. In der Stadt waren aufgeklärte Humanisten, Theologen und Juristen, die nicht ohne weiteres die Ketzereiurteile bestätigte, wenn sie etwa aus Marburg angefragt
waren. Hier fanden Magistrat und Prediger sich bereit, die Refor-
mation durchzusetzen, Capito und Bucer duldeten aber auch viele Täufer, aus Frankreich geflohene Hugenotten Glaubensflüchtlinge
und Juden. Diese Haltung war jedoch nicht immer durchgängig.
Als 1525 die Bauern auch hier von der Herrschaft geschlagen
wurden, wurden die Täufer vertrieben. Die  katholische Kirche erkämpfte sich ihre Position zum Teil zurĂĽck.
Im Zuge der Aneignung Straßburgs im Gefolge der Französischen Revolution konnte die Stadt mit ihrem allgemeinen, gleichen
Wahlrecht Sonderrechte genieĂźen, die im zentralistischen Frank-
reich nicht akzeptiert wurden. Im 19. Jh. nahmen die PreuĂźen die
Stadt in den deutsch-französischen Kriegen ein, beschädigten ihre Bibliothek und zerstörten unwiederbringliche Kulturgüter, wie
den Hortus deliciarum. Nach dem Krieg wurde die Bibliothek
mit Büchern und Incunabeln aus anderen deutschen Bibliotheken entschädigt und neben der Berliner zur wichtigsten Bibliothek Deutschlands ausgebaut. Nach dem 1.Weltkrieg wurde die Stadt
nach ein paar Tagen Räterepublik wieder französisch, im 2.Welt-
krieg wieder deutsch und nach 1945 französisch mit internatio-
nalen Institutionen.

Wir besichtigen neben Stadt und MĂĽnster die Europa-
Architektur  (Parlament, arte-Sender) und machen einen kleinen Abstecher nach Colmar (mit GrĂĽnewald-Altar).

 

Mittwoch-Samstag, 28.-31. Oktober 2020
Maastricht und LĂĽttich,
Kunstreise mit Paul-Martin Lied und Horst Ahlheit

€* ca. 300 im DZ, EZZ ca. 00 – zzgl. Bahn (80-100)

Maastricht – Lüttich, Liège, Leuk –
Nachbarstädte mit Gemeinsamkeiten, aber auch sehr
unterschiedlichem Stadtleben.
Beide Städte erblickten unter den Römer das Licht der Geschichts-
schreibung. Es verbindet sie die Maas, beide sind katholische Bischofsitze, aber es trennen sie Sprache und Kultur. LĂĽttich
(197.000 Einwohner), Hauptstadt der Provinz Lüttich, ist franzö-
sischsprachig, eine Kohlestadt und ein bischen Staub hängt noch
immer über ihr, während Maastricht (122.000 Einwohner),
Hauptstadt der Provinz Limburg, sich sichtbar von der Keramik-
industrie zu einer Universitäts-, Verwaltungs- und Lebensgenießer-
stadt gewandelt hat.
Die Limburger und auch Brabanter sind anders als der Rest der Niederländer – sie sind lebensfreudig, guter Küche zugeneigt und ausgiebige Karnevalsfeierer, dies im Gegensatz zu den Calvinisten
im Norden der Niederlande.
Maastricht bietet noch viel historische Altbausubstanz mit zwei bedeutenden und sehenswerten Kirchen – St. Servatius und
Unsere Liebe Frau. Da wie ĂĽberall, in den Niederlanden der Kirchenbesuch auch zurĂĽckgegangen ist, gibt es auch zwei
umgenutzte Kirchen: In die Dominikanerkirche zog ein Buchladen,
auch von vielen Touristen besucht und in der Kreuzherrenkirche
wurde der Limburger Katholizismus durch die Esslust ersetzt.
Hier befindet sich jetzt das Restaurant eines Hotels.
An Stelle ehemaliger Keramikfabriken ist ein neuer Stadtteil entstanden, wo sich jetzt auch das berĂĽhmte Bonnefanten Kunst-
museum
befindet. Das Museum wurde im 19. Jh. in den Räum-
lichkeiten des Klosters des Couvent des bons enfants gegrĂĽndet.
Der Name ist eine Verballhornung davon. Das heutige Museums-
gebäude entwarf der italienische Architekt Aldo Rossi.
In Liège wurde viel umgebaut und die Maasufer sind mit Apparte-
menthäusern der sechziger Jahre gesäumt. Die Verkehrsplaner
dieser Zeit haben hier Feste gefeiert und die Stadt mit breiten
StraĂźen durchzogen.
Bereits in den Wirren der französischen Revolution wurde die große Kathedrale St. Lambert abgerissen. Die städtebauliche Lücke wurde aber mit einer gut gelungenen Platzgestaltung gefüllt und bietet nun
das Entrée zur kleinen interessanten historischen Altstadt. Besichtigenswert sind die Jacobskirche und die heutige Kathedrale
St. Paul, beide konstant im gotischen Stil, aber dennoch sehr unterschiedlich. Sehenswert aus moderneren Zeiten, den vierziger Jahren, ist ein innerstädtisches Hallenbad, das jetzt unter dem
Namen Cité Miroir als Ausstellungshalle genutzt wird. Die
moderne architektonische Sensation in LĂĽttich ist allerdings der Bahnhof Guillemins, der vom spanisch-katalanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen wurde. Er orientiert sich in seinen Konstruktionen an den Skeletten von Tieren.

Eigentlich nicht so weit von Frankfurt entfernt sind mit
Maastricht und LĂĽttich zwei kleine unterschiedliche Welten
zu entdecken. 

Programm

Mittwoch, 28. Oktober 2020
8.16-10.44 / 10.29-12.44,Bahn ICE Frankfurt-LĂĽttich,
Stadtbesichtigung LĂĽttich mit Altstadt,
Jacobskirche und Kathedrale St. Paul ,
gemeinsames Abendessen

Donnerstag, 29. Oktober 2020
Modernes Lüttich – Bahnhof und Kunstmuseum,
La Boverie, Museum der schönen Künste,
nachmittags evtl. Cité Miroir (ohne Ausstellung),
16.40-17.13 / 17.40-18.13,Bahn LĂĽttich-Maastricht

Freitag, 30. Oktober 2020
Besichtigung der Altstadt sowie der Kirchen
St. Servatius und Unsere Liebe Frau

Samstag, 31. Oktober 2020
Bonnefanten Museum
(alte und moderne Kunst,
historische Skulpturensammlung),
nachmittags zur freien Verfügung –
16.19-19.48 Bahn RE, RE, ICE Maastricht-Aachen-
Köln-Frankfurt

 

 

Horst Ahlheit - StadtLandKunst - Reisen

Mehrtägige KunstReisen und FahrradReisen werden eigenständig
von Horst Ahlheit betrieben.
Die Reisen werden mit Reise- und Tourenleitern konzipiert und durchgefĂĽhrt, aktuell mit Dr. Ilina Fach und Paul-Martin Lied.

Abgerechnet wird derzeit nach der Reise (bis zum AbschluĂź einer Insolvenzversicherung).
Nach neuem Reiserecht muĂź zur Reise ein Sicherungsschein mit
allen Unterlagen ausgestellt - oder nach der Reise abgerechnet
werden.

*) Die mehrtägigen Reisen finden in der Regel erst ab 8-10 Anmeldungen statt. Sie erhalten genauere Unterlagen, mit der Anzah-
lung wird die Anmeldung gĂĽltig. Ăśbernachtungen im DZ und EZ. Gruppenreisen, auch Einzelanfahrt. Evtl. kann sich der Endpreis
etwas verändern. – Änderungen vorbehalten.

Horst Ahlheit, StadtLandKunst-Reisen

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