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StädteReisen - StadtLandKunst


KunstReisen Herbst 2023, 2024, ...

 

evtl. Herbst 2023: Straßburg und Colmar
KunstReise mit Dr. Ilina Fach und ... (Reise noch offen)

‚ā¨* ca. 000 im DZ, EZZ ca. 00 ‚Äď zzgl. Bahn (00)  

Straßburg ist eine Stadt mit antiken Wurzeln, die eine Sonder-
stellung genoss, da  sie als Grenzstadt einerseits an der Ill, einem Nebenfluss des Rhein, liegt und eine intakte Fortifikation besitzt, andererseits im Verlauf  der Jahrhunderte mehr Toleranz gegen-
√ľber Andersdenkenden bewahrte, als andere St√§dte in Deutsch-
land oder Frankreich zur selben Zeit.
Gutenberg gr√ľndete hier seine erste Druckerei, die f√ľr die Refor-
mation enorm wichtig werden sollte. In der Stadt waren aufgeklärte Humanisten, Theologen und Juristen, die nicht ohne weiteres die Ketzereiurteile bestätigte, wenn sie etwa aus Marburg angefragt
waren. Hier fanden Magistrat und Prediger sich bereit, die Refor-
mation durchzusetzen, Capito und Bucer duldeten aber auch viele T√§ufer, aus Frankreich geflohene Hugenotten Glaubensfl√ľchtlinge
und Juden. Diese Haltung war jedoch nicht immer durchgängig.
Als 1525 die Bauern auch hier von der Herrschaft geschlagen
wurden, wurden die T√§ufer vertrieben. Die  katholische Kirche erk√§mpfte sich ihre Position zum Teil zur√ľck.
Im Zuge der Aneignung Straßburgs im Gefolge der Französischen Revolution konnte die Stadt mit ihrem allgemeinen, gleichen
Wahlrecht Sonderrechte genießen, die im zentralistischen Frank-
reich nicht akzeptiert wurden. Im 19. Jh. nahmen die Preußen die
Stadt in den deutsch-franz√∂sischen Kriegen ein, besch√§digten ihre Bibliothek und zerst√∂rten unwiederbringliche Kulturg√ľter, wie
den Hortus deliciarum. Nach dem Krieg wurde die Bibliothek
mit B√ľchern und Incunabeln aus anderen deutschen Bibliotheken entsch√§digt und neben der Berliner zur wichtigsten Bibliothek Deutschlands ausgebaut. Nach dem 1.Weltkrieg wurde die Stadt
nach ein paar Tagen Räterepublik wieder französisch, im 2.Welt-
krieg wieder deutsch und nach 1945 französisch mit internatio-
nalen Institutionen.

(Wir besichtigen neben Stadt und M√ľnster die Europa-
Architektur und machen einen Abstecher nach Colmar,
Museum Unterlinden mit Gr√ľnewald-Altar).

 

Vorschau 2023/24:

Kultur- und Architekturreise: Arnheim und Nimwegen
evtl. 2023 bzw. 2024
KunstReise mit Paul-Martin Lied und ...

‚ā¨* ca. 000 im DZ, EZZ ca. 00 ‚Äď zzgl. Bahn (00)  

Konzept:
Tag 1 =
Anreise von Frankfurt, F√ľhrung durch Arnheim,
Historisches Arnheim mit den ber√ľhmten Kellern.
Bahnhof UN-Studio, Kirchturm mit Darstellung der Kriegshandlungen.
Hotel in Nimwegen.
Tag 2 = F√ľhrung durch Nimwegen,
Fahrradmuseum Velorama oder Schiffsfahrt.
Tag 3 = Fahrradtour (ab Arnheim) ins Kr√∂ller-M√ľller-Museum
(F√ľr nicht Fahrradfahrer evtl. Alternative mit √ĖPNV.)
Tag 4 = Besuch Museum Valkhof in Nimwegen, Gro√üe Sammlung r√∂mischer Fundst√ľcke
R√ľckfahrt nach Frankfurt

Nimwegen hat √Ąhnlichkeiten mit Frankfurt: die R√∂mer waren hier;
Karl der Große errichtete im 8. Jh. eine Pfalz, die um 1155 durch Friedrich Barbarossa zu einer wichtigen Burg ausgebaut wurde.
1796 wurde sie allerdings abgerissen. Durch Protest der B√ľrger
blieben zwei Kapellen erhalten. Nimwegen war auch eine Stadt, die vom Handel profitierte. Und von Kriegszerst√∂rungen betroffen, ist Nimwegen im Vergleich mit Arnheim, die h√ľbschere Stadt.

Mit dem Zug ist es nur einen Katzensprung bis Arnheim. Diese Stadt hat eine neue Visitenkarte durch den gro√üen Bahnhof von UN-Studio bekommen (die in Frankfurt jetzt ‚ÄöFour Frankfurt‚Äė bauen). Die Altstadtstra√üen, die oberirdisch anderen in den Niederlanden √§hneln, haben als Besonderheit imposante Keller, die zu besichtigen sind. Die erhaltene Altstadt ist allerdings nicht allzu gro√ü, da Arnheim durch die bekannte Schlacht um die Br√ľcke sehr zerst√∂rt war. Dar√ľber wird in einer Ausstellung im Kirchturm informiert.

 

KR Maastricht und L√ľttich
Mittwoch-Samstag, 5.-8. Oktober 2022
KunstReise mit Paul-Martin Lied
und Manfred Bohl / Horst Ahlheit

‚ā¨* ca. 423,-- im DZ, EZ ca. 552,-- ‚Äď incl. Bahn
(noch vorläufig)

Maastricht ‚Äď L√ľttich, Li√®ge, Leuk ‚Äď
Nachbarstädte mit Gemeinsamkeiten, aber auch sehr
unterschiedlichem Stadtleben.
Beide Städte erblickten unter den Römer das Licht der Geschichts-
schreibung. Es verbindet sie die Maas, beide sind katholische Bischofsitze, aber es trennen sie Sprache und Kultur. L√ľttich
(197.000 Einwohner), Hauptstadt der Provinz L√ľttich, ist franz√∂-
sischsprachig, eine Kohlestadt und ein bischen Staub hängt noch
immer √ľber ihr, w√§hrend Maastricht (122.000 Einwohner),
Hauptstadt der Provinz Limburg, sich sichtbar von der Keramik-
industrie zu einer Universitäts-, Verwaltungs- und Lebensgenießer-
stadt gewandelt hat.
Die Limburger und auch Brabanter sind anders als der Rest der Niederl√§nder ‚Äď sie sind lebensfreudig, guter K√ľche zugeneigt und ausgiebige Karnevalsfeierer, dies im Gegensatz zu den Calvinisten
im Norden der Niederlande.
Maastricht bietet noch viel historische Altbausubstanz mit zwei bedeutenden und sehenswerten Kirchen ‚Äď St. Servatius und
Unsere Liebe Frau. Da wie √ľberall, in den Niederlanden der Kirchenbesuch auch zur√ľckgegangen ist, gibt es auch zwei
umgenutzte Kirchen: In die Dominikanerkirche zog ein Buchladen,
auch von vielen Touristen besucht und in der Kreuzherrenkirche
wurde der Limburger Katholizismus durch die Esslust ersetzt.
Hier befindet sich jetzt das Restaurant eines Hotels.
An Stelle ehemaliger Keramikfabriken ist ein neuer Stadtteil
entstanden, wo sich jetzt auch das ber√ľhmte Bonnefanten Kunst-
museum
befindet. Das Museum wurde im 19. Jh. in den Räum-
lichkeiten des Klosters des Couvent des bons enfants gegr√ľndet.
Der Name ist eine Verballhornung davon. Das heutige Museums-
gebäude entwarf der italienische Architekt Aldo Rossi.
In Liège wurde viel umgebaut und die Maasufer sind mit Apparte-
menthäusern der sechziger Jahre gesäumt. Die Verkehrsplaner
dieser Zeit haben hier Feste gefeiert und die Stadt mit breiten
Straßen durchzogen.
Bereits in den Wirren der franz√∂sischen Revolution wurde die gro√üe Kathedrale St. Lambert abgerissen. Die st√§dtebauliche L√ľcke wurde aber mit einer gut gelungenen Platzgestaltung gef√ľllt und bietet nun
das Entrée zur kleinen interessanten historischen Altstadt. Besichtigenswert sind die Jacobskirche und die heutige Kathedrale
St. Paul, beide konstant im gotischen Stil, aber dennoch sehr unterschiedlich. Sehenswert aus moderneren Zeiten, den vierziger Jahren, ist ein innerstädtisches Hallenbad, das jetzt unter dem
Namen Cité Miroir als Ausstellungshalle genutzt wird. Die
moderne architektonische Sensation in L√ľttich ist allerdings der
Bahnhof Guillemins, der vom spanisch-katalanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen wurde. Er orientiert sich in seinen Konstruktionen an den Skeletten von Tieren.

Eigentlich nicht so weit von Frankfurt entfernt sind mit
Maastricht und L√ľttich zwei kleine unterschiedliche Welten
zu entdecken. 

 

StadtLandKunst - Reisen
Horst Ahlheit

Mehrtägige KunstReisen und FahrradReisen werden eigenständig
von Horst Ahlheit betrieben.
Die Reisen werden mit Reise- und Tourenleitern konzipiert und durchgef√ľhrt, aktuell mit Paul-Martin Lied und Dr. Ilina Fach..

Abgerechnet wird derzeit nach der Reise (bis zum Abschluß einer Insolvenzversicherung).
Nach neuem Reiserecht muß zur Reise ein Sicherungsschein mit
allen Unterlagen ausgestellt - oder nach der Reise abgerechnet
werden.

*) Die mehrtägigen Reisen finden in der Regel erst ab 10 Anmel-
dungen statt. Sie erhalten genauere Unterlagen, mit der Anzah-
lung wird die Anmeldung g√ľltig. √úbernachtungen im DZ und EZ. Gruppenreisen, auch Einzelanfahrt. Evtl. kann sich der Endpreis
etwas ver√§ndern. ‚Äď √Ąnderungen vorbehalten.

StadtLandKunst - Reisen (2023)
mit Horst Ahlheit, Paul-Martin Lied,
sowie Dr. Ilina Fach, Manfred Bohl

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